2003, 2006, 2008 — teaching post for painting at the Salzburg International Summer Academy for Fine Art
     

Program 2006: "Painting – present time, memory, fiction".

The artist sees what is real, abstracts it and transforms it into personal imagery. Reality dissolves; inspiration creates new worlds. The creative process starts from personal images, fixed in the memory or on paper. Thus private records, biography, photographs, can provide inspiration, or quotations from literature, history, etc. It is a question of sharpening the visual awareness and finding individual methods of concretising and visualising ideas in the mind. A quick sketch is the start of the process. A deeper study of the chosen subject is achieved through a variety of approaches (drawing, photo, sketch-book). Practical and theoretical aspects will be continuously discussed in one-to-one conversations. Besides working on a personal theme, students will have the occasional opportunity of working with a nude model – on the one hand, to relax from intensive work on the personal theme, on the other, to give a new angle on artistic reflection. What does the eye see, how does the brain process what is seen, and what does the arm/hand put on the paper or the canvas?

The course also focuses on exploration of individual possibilities for presentation. In addition to preparation for the final exhibition, concepts for individual exhibitions will be worked out, using a scale model. Students should bring all they need to equip an individual studio space. Any media can be used (pencil, charcoal, ink, etc.) and many kinds of paint (acrylic, tempera, etc. – but no oils). A digital camera would be useful though not essential.

 
Programmausschreibungen für kurze themenbezogene AtelierBlocks
 

Malerei – Figur – Zeichnung

Was sieht das Auge, wie verarbeitet das Gehirn das Gesehene und was bringt der Arm, die Hand zu Papier oder auf die Leinwand? Der individuelle Blick sieht Reales, abstrahiert es und transformiert es zur persönlichen Bildwelt, Realität löst sich auf. Inspiration schafft neue Welten. Es geht darum, den Blick zu schärfen und individuelle Methoden zu finden, Ideen im Kopf zu konkretisieren und in der Folge zu visualisieren. Die Skizze steht in ihrer Flüchtigkeit am Beginn dieses Prozesses. Im weiteren Ablauf werden Themen gestellt, die inhaltlich mit Hilfe der Figur bearbeitet werden können. In Einzelgesprächen werden theoretische Gesichtspunkte diskutiert. Die Figur bildet die Ausgangssituation zum kreativen Prozess, und die Arbeit mit dem Aktmodell eröffnet neue Sichtweisen für künstlerische Überlegungen. Zeichnung und Malerei nach dem Modell stehen zwar im Mittelpunkt, doch ist dieser Block nicht als rein figurativ zu verstehen. Die Ateliersituation – es werden immer mehrere Modelle zur Verfügung stehen - bietet Gelegenheit, die Erfahrung der Realität in ein künstlerisches Ereignis umzuwandeln.
Die Auseinandersetzung mit dem Modell kann zur Überprüfung des räumlichen Zeichenvermögens herangezogen werden oder als Ideenskizze dienen. Gleichzeitig ist in der Beschäftigung mit der Figur eine eigenständige, künstlerische Arbeit zu sehen. Die Studierenden werden angeregt, sich auf neue Methoden einzulassen um den persönlichen Strich zu lockern und um neue Aspekte zu erweitern.

Grundsätzliche gestalterische Fragen stehen ebenso im Mittelpunkt wie experimentelle Zeichenmethoden, die unterschiedliche Annäherungen an Form und Raum zeigen.

Malerei – Gegenwart – Erinnerung – Fiktion

Der Künstler sieht Reales, abstrahiert es und transformiert es zur persönlichen Bildwelt, Realität löst sich auf. Inspiration schafft neue Welten.

Ausgangssituationen für den kreativen Prozess sind persönliche Bilder, die in der Erinnerung verankert oder am Papier festgehalten sind. So können persönliche Aufzeichnungen, Biografisches, Fotografien ebenso Inspiration liefern wie Zitate aus Literatur, Geschichte etc. Es geht darum, den Blick zu schärfen und individuelle Methoden zu finden, durch Visualisierung Ideen im Kopf zu konkretisieren. Die Skizze steht in ihrer Flüchtigkeit am Beginn dieses Prozesses. Durch unterschiedliche Annäherungen (Zeichnung, Foto, Skizzenbuch) vertieft sich immer mehr die persönlich gewählte Thematik. In Einzelgesprächen werden praktische und theoretische Gesichtspunkte diskutiert.n.

Malerei – Momentaufnahme

Hier geht es um die Haltung zur Malerei und die reflektierte Vorgehensweise im Schaffensprozess – weniger um stilistische oder ästhetische Fragen. Ein Innehalten – eine Momentaufnahme. Die Studierenden kommen in verschiedenen Arbeits- und Schaffensphasen an und können/sollen den essentiellen Moment für den weiteren kreativen Weg für sich herausfiltern. Am Beginn dieses Prozesses, in dem Malerei und Zeichnung vielfältige Beziehungen eingehen, steht die Skizze. Skizze kann dabei als visuelles Festhalten von Gedanken, als Vorbereitung für großformatige Malerei oder als groß angelegte autonome Zeichnung verstanden werden. In dieser ersten Arbeitsphase werden die Studierenden angeregt, sich auf neue Arbeitsweisen einzulassen um den persönlichen Strich zu lockern und um neue Aspekte zu erweitern. Ausgangspunkt für die persönlich gewählte Thematik können in der Erinnerung verankerte Bilder, Fotografien, persönliche Aufzeichnungen, aber auch gestische Malerei sein. Das weite Spannungsfeld zwischen gegenständlich und abstrakt liefert viele Ansatzmöglichkeiten. Es geht darum, die Wahrnehmung für die eigene Kreativität zu sensibilisieren, im Innehalten den Blick zu schärfen und das wesentliche Moment, den individuellen Motor für das künstlerische Tun herauszukristallisieren. In Einzelgesprächen werden praktische Probleme und theoretische Gesichtspunkte diskutiert. Durch Visualisierung werden Ideen im Kopf konkretisiert und die Studierenden vertiefen zunehmend ihre persönliche Thematik.

 
  eva wagner
HOME   WORKS BASICS
 
Biography
 
Exhibitions
 
Publications
 
Teaching Posts
 
Texts
 
Files